Jetzt haben wir euch aber lange auf den nächste Teil unserer Urlaubserlebnisse warten lassen, was aber nicht an uns lag, sondern an Frauchen, die abends keine Lust mehr hatte, sich mit uns vor den Laptop zu setzen. Sie sagt, weil sie bei der Arbeit so viel in die Kiste schaut.
Wir sind ja schließlich mit dem Boot auf unserer Pirateninsel angelangt (klick) und sind erschöpft nach den vielen neuen Eindrücken in unserem Bett, in dem wir uns sehr geborgen fühlen, eingeschlafen.
Am nächsten Tag stellten wir fest, dass wir die Reise zur Insel gar nicht geträumt hatten, sondern tatsächlich von Wasser umgeben waren. Von viel Wasser.
Was ein Glück war unser Boot über Nacht nicht weggeschwommen. Da hatten wir nämlich etwas Angst davor. Soooo gut hatten wir am anderen See das Schwimmen noch nicht gelernt, dass wir hätten den Kilometer zurück schwimmen können. Aber Frauchen hatte es an die Leine gelegt.
Molly und ich machten uns auf, die Insel zu erkunden. Und vielleicht würden wir ja tatsächlich noch einen Schatz finden.
Vom Felsen aus konnte ich weit hinaus aufs Wasser schauen.
"Komm schnell Molly, wir gucken mal auf der anderen Seite!"
Auf der Rückseite ebenfalls viel Wasser. So etwas hatten wir noch nie erlebt.
Wir suchten uns einen guten Aussichtsposten und schauten so weit das Auge reicht. Ein großer Vogel kam vorbei geflogen. Ob der uns beim Suchen helfen konnte?
"Hey, Vogel, erzähl uns mal, was du da in der Luft sehen kannst! Hast du schon einen Piratenschatz entdeckt?" Ach wenn wir nur so hoch fliegen könnten. Dann hätten wir einen viel besseren Überblick.
"Molly, was hast du gefunden?"
Leider hatte Molly auch noch nix gefunden. Sehr schade!
Diese ganze Suche war ziemlich ermüdend.
Es war Zeit für ein kleines Schläfchen auf der Terrasse.
Liebe Grüße
Finchen und Molly
Freitag, 11. September 2015
Sonntag, 30. August 2015
Urlaubs-Post No. 8
Am nächsten Tag wurden die Koffer, Taschen, unser Bett und natürlich wir wieder ins Auto gepackt und die Frauchen studierten erneut diese seltsame Schatzkarte (klick). Dann ging es los.
Zum Abschied winkten uns noch die Kraniche zu, als wir von der Schotterstraße auf die befestigte Straße abbogen und das Auto nicht mehr so beim Fahren ruckelte.
Während Frauchen uns über die leeren finnischen Straßen fuhr, konnten wir in Ruhe dösen.
Es dauerte auch gar nicht so lange, bis die Frauchen in einem kleinen Ort anhielten, um nochmal Vorräte zu kaufen.
Es war Sonntag. Daheim gehen die Frauchen sonntags nie Einkaufen. Hier in diesem kleinen Ort Toivakka war am Geschäft richtig was los.
In Finnland haben die Lebensmittelgeschäfte auch Sonntag geöffnet. Das fanden die Frauchen gut, da wir für die Schatzsuche noch Proviant holen mussten.
Nach dem Einkauf ging es noch ein Stück weiter. Wir schauten auf, als das Auto plötzlich langsam wurde.
Von der Landstraße bog Frauchen in diese Einfahrt, nachdem sie nochmals auf die Karte geschaut hatte. Nun waren wir aufgeregt. Wohin führte uns dieser Weg. Das Auto passte kaum hindurch und die Außenspiegel streiften immer wieder die Pflanzen am Straßenrand.
Die Straße hörte auf und vor uns lag -nicht wie letztes Mal ein Haus - ein See.
Wir stiegen alle aus und Frauchen entdeckte sogleich ein Boot am Wasser.
Molly und ich waren noch nie Boot gefahren und waren dementsprechend sehr aufgeregt. Was uns wohl jetzt erwartete?
Frauchen holte die Karte erneut heraus.
Wenn ihr genau vergleicht, könnt ihr aur dem Foto - wie auf der Karte angegeben - Richtung 11 Uhr eine Insel erahnen. War da der Schatz vergraben?
Wir alle stiegen ins Boot und packten so viel Gepäck mit hinein, wie möglich war. Gut, dass unser Bett gleich mitkam. Das war für uns sehr beruhigend. Denn etwas beunruhigt waren wir schon, als wir sahen, wie wir uns immer weiter vom Auto entfernten.
Das Boot schaukelte, obwohl der See sehr ruhig war. Molly hatte Angst und durfte bei Frauchen sitzen. Ich war etwas cooler und lag auf dem Boden des Bootes in unserem Bett.
Es dauerte eine ganze Weile, bis wir uns der geheimnisvollen Insel näherten.
Schließlich legte das Boot an. Endlich fester Boden unter unseren Füßen. Einen Schatz - wir träumten schon von riesigen Truhen mit Leckerlis und Hundekeksen - gab es leider nicht, aber dafür ein tolles Ferienhaus. Frauchen sagte, wir würden hier auf der einsamen Insel noch eine Woche Urlaub machen.
Molly und ich machten uns natürlich sofort auf, die Insel zu erkunden. Davon erzählen wir euch aber später mehr.
Abends waren wir von der ganzen Aufregung ganz ganz erschöpft und sind zusammen in unserem sicheren Hafen (Bett) eingeschlafen.
Liebe Grüße
Molly und Finchen
Zum Abschied winkten uns noch die Kraniche zu, als wir von der Schotterstraße auf die befestigte Straße abbogen und das Auto nicht mehr so beim Fahren ruckelte.
Während Frauchen uns über die leeren finnischen Straßen fuhr, konnten wir in Ruhe dösen.
Es dauerte auch gar nicht so lange, bis die Frauchen in einem kleinen Ort anhielten, um nochmal Vorräte zu kaufen.
Es war Sonntag. Daheim gehen die Frauchen sonntags nie Einkaufen. Hier in diesem kleinen Ort Toivakka war am Geschäft richtig was los.
In Finnland haben die Lebensmittelgeschäfte auch Sonntag geöffnet. Das fanden die Frauchen gut, da wir für die Schatzsuche noch Proviant holen mussten.
Nach dem Einkauf ging es noch ein Stück weiter. Wir schauten auf, als das Auto plötzlich langsam wurde.
Von der Landstraße bog Frauchen in diese Einfahrt, nachdem sie nochmals auf die Karte geschaut hatte. Nun waren wir aufgeregt. Wohin führte uns dieser Weg. Das Auto passte kaum hindurch und die Außenspiegel streiften immer wieder die Pflanzen am Straßenrand.
Die Straße hörte auf und vor uns lag -
Wir stiegen alle aus und Frauchen entdeckte sogleich ein Boot am Wasser.
Molly und ich waren noch nie Boot gefahren und waren dementsprechend sehr aufgeregt. Was uns wohl jetzt erwartete?
Frauchen holte die Karte erneut heraus.
Wenn ihr genau vergleicht, könnt ihr aur dem Foto - wie auf der Karte angegeben - Richtung 11 Uhr eine Insel erahnen. War da der Schatz vergraben?
Wir alle stiegen ins Boot und packten so viel Gepäck mit hinein, wie möglich war. Gut, dass unser Bett gleich mitkam. Das war für uns sehr beruhigend. Denn etwas beunruhigt waren wir schon, als wir sahen, wie wir uns immer weiter vom Auto entfernten.
Das Boot schaukelte, obwohl der See sehr ruhig war. Molly hatte Angst und durfte bei Frauchen sitzen. Ich war etwas cooler und lag auf dem Boden des Bootes in unserem Bett.
Es dauerte eine ganze Weile, bis wir uns der geheimnisvollen Insel näherten.
Schließlich legte das Boot an. Endlich fester Boden unter unseren Füßen. Einen Schatz - wir träumten schon von riesigen Truhen mit Leckerlis und Hundekeksen - gab es leider nicht, aber dafür ein tolles Ferienhaus. Frauchen sagte, wir würden hier auf der einsamen Insel noch eine Woche Urlaub machen.
Molly und ich machten uns natürlich sofort auf, die Insel zu erkunden. Davon erzählen wir euch aber später mehr.
Abends waren wir von der ganzen Aufregung ganz ganz erschöpft und sind zusammen in unserem sicheren Hafen (Bett) eingeschlafen.
Liebe Grüße
Molly und Finchen
Samstag, 29. August 2015
Urlaubs-Post No. 7
Eine ganze Woche voll Abenteuer, Spaziergängen, Wasserspaß haben wir an diesem schönen Platz verbracht.
Viele spannende Gerüche gab es zu entdecken, die uns bisher unbekannt waren.
Aber das war es eigentlich gar nicht, was ich euch erzählen wollte. Natürlich haben nicht nur wir unseren Spaß gehabt. Auch die Frauchen. Deswegen möchte ich euch das beliebteste Spiel für finnische Ferienhäuser vorstellen. MÖLKKY. Es ist ein lustiges finnisches Geschicklichkeitsspiel und Frauchen haben es gern gespielt.
Die seltsame Verpackung des Spiels musste natürlich erst einmal begutachtet werden.
Bei Mölkky geht es darum, die Holztürme aus der Kiste zu nehmen und aufzustellen. Dann mussten die Frauchen mit dem Wurfholz die anderen Hölzer abwerfen. Dafür gab es dann Punkte.
Zunächst waren wir als Zuschauer dabei, aber das war auf die Dauer zu langweilig.
Also hatte das Finchen eine Idee. Eine prächtige Idee.
Wir haben das Spiel für die Frauchen etwas schwieriger gestaltet...hihihi...
Und wir durften auch die geworfenen Punkte zusammenzählen.
Wir hatten viel Spaß zusammen. Und als sich die Zeit dem Ende neigte(das merkten wir, weil Frauchen wieder anfingen, die Sachen einzupacken), holten sie eine Karte heraus.
Eine Schatzkarte? Nun waren wir aber mächtig neugierig. Aber was es mit dieser Karte auf sich hatte, das erzählen wir euch beim nächsten Post.
Liebe Grüße
Molly und Finchen
Viele spannende Gerüche gab es zu entdecken, die uns bisher unbekannt waren.
Aber das war es eigentlich gar nicht, was ich euch erzählen wollte. Natürlich haben nicht nur wir unseren Spaß gehabt. Auch die Frauchen. Deswegen möchte ich euch das beliebteste Spiel für finnische Ferienhäuser vorstellen. MÖLKKY. Es ist ein lustiges finnisches Geschicklichkeitsspiel und Frauchen haben es gern gespielt.
Die seltsame Verpackung des Spiels musste natürlich erst einmal begutachtet werden.
Bei Mölkky geht es darum, die Holztürme aus der Kiste zu nehmen und aufzustellen. Dann mussten die Frauchen mit dem Wurfholz die anderen Hölzer abwerfen. Dafür gab es dann Punkte.
Zunächst waren wir als Zuschauer dabei, aber das war auf die Dauer zu langweilig.
Also hatte das Finchen eine Idee. Eine prächtige Idee.
Wir haben das Spiel für die Frauchen etwas schwieriger gestaltet...hihihi...
Und wir durften auch die geworfenen Punkte zusammenzählen.
Wir hatten viel Spaß zusammen. Und als sich die Zeit dem Ende neigte
Eine Schatzkarte? Nun waren wir aber mächtig neugierig. Aber was es mit dieser Karte auf sich hatte, das erzählen wir euch beim nächsten Post.
Liebe Grüße
Molly und Finchen
Freitag, 28. August 2015
Urlaubs-Post No. 6
Hallo ihr Lieben,
kaum müssen die Frauchen wieder arbeiten...dürfen wir nicht an den PC *seufz* Nein, heißt nicht, dass sie den PC belegen, sondern dass sie abends keine Lust mehr haben, sich an das Gerät zu setzen.
Aber...nun ist Wochenende und wir wollen euch noch etwas von unserem gemeinsamen Urlaub erzählen.
Sind die Posts mal durchgegangen und haben festgestellt, da ist ja immer nur Wasser...Meerwasser...Seewasser.
Aber Finnland hat zwar 187.888 Seen, also ganz schön viele, aber das Land besteht natürlich nicht nur aus Wasser.
Und so nutzten wir täglich die Gelegenheiten, mit unseren Frauchen durch die Natur zu laufen.
Vor unserem Haus am See erstreckte sich eine Wald- und Sumpflandschaft, die voller aufregender Gerüche war. Wir durften die ganze Zeit off-line laufen, was natürlich auch toll war, aber wir begegneten ja auch meist niemandem.
Nach dem vielen Wasser tat es gut, festen Boden unter den Füßen zu haben. Deshalb gibt es auch so lustige Düse-Bilder von uns.
Sowieso hatten die Frauchen immer die Kamera dabei und haben mit uns viele Dinge entdeckt.
Große Pflanzen und winzig kleine Gewächse...
... natürlich auch kleine Tierchen, die sehr froh um die endlich warmen Sommertage waren und ihren Geschäften nachgingen.
Und dann kamen wir bei einem Spaziergang an einem seltsamen Haus vorbei. Einsam und verlassen lag es mitten im Wald. Mitten auf dem Hof gab es diesen riesigen Felsbrocken. Ob den wohl ein Riese dahin geworfen hat?
Bei der Vorstellung an Riesen haben wir uns dann doch etwas gefürchtet, so dass wir schnell wieder zu unserem Haus am See gelaufen sind.
Hach ja, so ein Spaziergang macht doch sehr müde!
Höchste Zeit, zum gemütlichen Teil des Tages überzugehen ;-)
Wir wünschen euch ein tolles Wochenende!
Molly und Finchen
kaum müssen die Frauchen wieder arbeiten...dürfen wir nicht an den PC *seufz* Nein, heißt nicht, dass sie den PC belegen, sondern dass sie abends keine Lust mehr haben, sich an das Gerät zu setzen.
Aber...nun ist Wochenende und wir wollen euch noch etwas von unserem gemeinsamen Urlaub erzählen.
Sind die Posts mal durchgegangen und haben festgestellt, da ist ja immer nur Wasser...Meerwasser...Seewasser.
Aber Finnland hat zwar 187.888 Seen, also ganz schön viele, aber das Land besteht natürlich nicht nur aus Wasser.
Und so nutzten wir täglich die Gelegenheiten, mit unseren Frauchen durch die Natur zu laufen.
Vor unserem Haus am See erstreckte sich eine Wald- und Sumpflandschaft, die voller aufregender Gerüche war. Wir durften die ganze Zeit off-line laufen, was natürlich auch toll war, aber wir begegneten ja auch meist niemandem.
Nach dem vielen Wasser tat es gut, festen Boden unter den Füßen zu haben. Deshalb gibt es auch so lustige Düse-Bilder von uns.
Sowieso hatten die Frauchen immer die Kamera dabei und haben mit uns viele Dinge entdeckt.
Große Pflanzen und winzig kleine Gewächse...
... natürlich auch kleine Tierchen, die sehr froh um die endlich warmen Sommertage waren und ihren Geschäften nachgingen.
Und dann kamen wir bei einem Spaziergang an einem seltsamen Haus vorbei. Einsam und verlassen lag es mitten im Wald. Mitten auf dem Hof gab es diesen riesigen Felsbrocken. Ob den wohl ein Riese dahin geworfen hat?
Bei der Vorstellung an Riesen haben wir uns dann doch etwas gefürchtet, so dass wir schnell wieder zu unserem Haus am See gelaufen sind.
Höchste Zeit, zum gemütlichen Teil des Tages überzugehen ;-)
Wir wünschen euch ein tolles Wochenende!
Molly und Finchen
Samstag, 22. August 2015
Urlaubs-Post No 5
Hallo,
nachdem Molly ja im letzten Post ausreichend von meiner Angst vor Wasser berichtet hat (klick), werde ich euch aber mal erzählen, wie mutig ich dann doch noch war!!!
Klar, am Anfang hatte ich schon Angst. Aber das ist ja auch verständlich, wenn man weiß, dass ich auf einer Hundevermehreranlage groß geworden bin. Ich kannte ja nichts außer dieser Box in der ich Babys bekommen sollte. Gras, Matsch, Sand, Regen, all das, was jeder Hund kennen sollte, war mir neu, als ich zu meinen Frauchen kam. Ich musste das alles erst kennenlernen. Und Wasser fand ich da immer besonders unheimlich. Und hier gab es plötzlich so viel davon.
Allerdings bin ich doch auch von Natur aus neugierig und ja, Molly hat Recht, ein wenig eifersüchtig bin ich auch.
Die ersten paar Urlaubstage habe ich Molly aus sicherer Entfernung beobachtet, wie viel Spaß sie im Wasser hatte.
Sie hat sogar ihr neues Spielzeug dabei gehabt. Das wollte ich natürlich auch haben.
Molly war dann ganz verständnisvoll zu mir und wollte mit mir gemeinsam ins Wasser laufen. Aber ich traute mich einfach nicht.
"Finchen, komm rein, es ist total schön und erfrischend!" Ich rührte mich nicht von der Stelle.
"Fine, schau mal, ich kann richtig schwimmen!!!"
Ich war ganz schön stolz auf Molly, wie sie da in diesem großen See schwamm. Aber ich traute mich nicht zu ihr.
"Los Fine, komm rein zu mir. Du schaffst das. Probier mal, das Wasser schmeckt auch total gut."
Na gut, ich hatte wirklich etwas Durst, schließlich war es sehr heiß. Vielleicht sollte ich es wagen, dachte ich mir.
Und stellt euch vor, es war ganz einfach. Schritt für Schritt, bis ich meine Zunge ins Wasser tauchen konnte.
Und plötzlich war der Bann gebrochen. Ich fand das Wasser toll!
Wasserspritzer landeten auf meiner Nase und ich leckte sie ab. Es war einfach zu köstlich. Wie konnte etwas schlimm sein, was so lecker war.
Ich raste durch das Wasser und konnte viel höher springen als Molly(na gut, sie hat eine Ausrede wegen ihrer Hüft-OP).
Und ich wurde immer mutiger und frecher und spritzte die Molly nass. Das fand ich besonders lustig! Sie natürlich weniger ;-)
Hach war das herrlich, dass ich endlich meine Angst überwunden hatte und den Urlaub mit allem, was dazu gehört, genießen konnte.
Habt ihr auch schon einmal eure Angst überwunden und euch ganz doll darüber gefreut???
Liebe Grüße
Finchen (und Molly)
nachdem Molly ja im letzten Post ausreichend von meiner Angst vor Wasser berichtet hat (klick), werde ich euch aber mal erzählen, wie mutig ich dann doch noch war!!!
Klar, am Anfang hatte ich schon Angst. Aber das ist ja auch verständlich, wenn man weiß, dass ich auf einer Hundevermehreranlage groß geworden bin. Ich kannte ja nichts außer dieser Box in der ich Babys bekommen sollte. Gras, Matsch, Sand, Regen, all das, was jeder Hund kennen sollte, war mir neu, als ich zu meinen Frauchen kam. Ich musste das alles erst kennenlernen. Und Wasser fand ich da immer besonders unheimlich. Und hier gab es plötzlich so viel davon.
Allerdings bin ich doch auch von Natur aus neugierig und ja, Molly hat Recht, ein wenig eifersüchtig bin ich auch.
Die ersten paar Urlaubstage habe ich Molly aus sicherer Entfernung beobachtet, wie viel Spaß sie im Wasser hatte.
Sie hat sogar ihr neues Spielzeug dabei gehabt. Das wollte ich natürlich auch haben.
Molly war dann ganz verständnisvoll zu mir und wollte mit mir gemeinsam ins Wasser laufen. Aber ich traute mich einfach nicht.
"Finchen, komm rein, es ist total schön und erfrischend!" Ich rührte mich nicht von der Stelle.
"Fine, schau mal, ich kann richtig schwimmen!!!"
Ich war ganz schön stolz auf Molly, wie sie da in diesem großen See schwamm. Aber ich traute mich nicht zu ihr.
"Los Fine, komm rein zu mir. Du schaffst das. Probier mal, das Wasser schmeckt auch total gut."
Na gut, ich hatte wirklich etwas Durst, schließlich war es sehr heiß. Vielleicht sollte ich es wagen, dachte ich mir.
Und stellt euch vor, es war ganz einfach. Schritt für Schritt, bis ich meine Zunge ins Wasser tauchen konnte.
Und plötzlich war der Bann gebrochen. Ich fand das Wasser toll!
Wasserspritzer landeten auf meiner Nase und ich leckte sie ab. Es war einfach zu köstlich. Wie konnte etwas schlimm sein, was so lecker war.
Ich raste durch das Wasser und konnte viel höher springen als Molly
Und ich wurde immer mutiger und frecher und spritzte die Molly nass. Das fand ich besonders lustig! Sie natürlich weniger ;-)
Hach war das herrlich, dass ich endlich meine Angst überwunden hatte und den Urlaub mit allem, was dazu gehört, genießen konnte.
Habt ihr auch schon einmal eure Angst überwunden und euch ganz doll darüber gefreut???
Liebe Grüße
Finchen (und Molly)
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